Im Kapitel 1 wird zunächst einmal beschrieben, dass Hans Giebenrath, Sohn des „Zwischenhändlers und Agenten“ Joseph Giebenrath nicht ganz so ist wie all die anderen Menschen in dem Roman „Unterm Rad“ von Hermann Hesse. Hans Giebenrath gilt als Hochbegabter Schüler, der als Einziger aus seinem Ort am Landesexamen in Stuttgart teilnehmen soll. Hans wurde wo es nur ging, vom Schuldirektor („Rektor" ), vom Dorfpfarrer und von anderen Personen, die in seinem Ort eine wichtige Rolle spielen, gefördert. Als er dann in Stuttgart ankommt, um am Landesexamen teilzunehmen, lernt er einen Göppinger Schüler kennen, mit dem er sich auch auf Anhieb versteht. So scheint es zumindest, da er mit ihm viel über das Examen redet und sich mit ihm austauscht. Das Landesexamen ist in verschiedene Teile unterteilt. Beim ersten Teil des Examens musste er sein Können im Lateinischen unter Beweis stellen. Er musste nämlich einen lateinischen Text ins Deutsche übersetzen. Das war der einzige Test am ersten Tag. Am zweiten Tag musste er dann sein Wissen im Griechischen zeigen, anschließend dann einen Aufsatz im Deutschen verfassen. Während des Aufsatzes wäre er fast „disqualifiziert“ worden, da sein Banknachbar einige Schwierigkeiten hatte, und Hans einen Zettel zuschob, damit Hans ihm helfen würde. Hans reagierte aber nicht auf den Zettel, sodass der Nachbar ihm dann in die Rippen schlug, was beinahe aufgefallen wäre. Es ging aber dann doch Alles gut. Das war der Morgen des Zweiten Tages, und am Mittag musste er dann in die mündliche Prüfung, bei der er lateinische Sätze übersetzen musste und andere Fragen zu beantworten hatte. Zudem wurde anschließend noch Griechisches abgefragt, doch Alles ging ihm leicht von der Hand. Nur die letzte Frage hatte es in sich. Die drei Herren, die die mündliche Prüfung abnahmen, wollten noch den Namen eines Aorists wissen. Hans wusste zunächst keine Antwort und wurde daraufhin aufgefordert, zu gehen. Als er schon mit hängendem Kopf den Saal halb verlassen hatte, drehte er sich um und gab doch noch die richtige Antwort zum Aorist. Auf dem Nachhauseweg musste er die ganze Zeit an seine mündliche Prüfung denken, und machte sich große Sorgen, was er wohl für Antworten gegeben habe. Nun ja. Er war so fertig mit den Nerven, dass er am liebsten noch am selben Tag nach Hause zurückgefahren ist. Zurück zuhause, wurde er dann natürlich zunächst einmal ausgefragt, wie es doch in Stuttgart war, und wie sein Examen gelaufen sei. Als der erste „Schock“ (die ganze Ausfragerei) zu Ende war, ging er am übernächsten Tag auch schon wieder in die Schule, wo er freudig empfangen wurde. Der Rektor wollte auch gleich wissen, wie das Examen lief, und wollte wissen ob Hans bestanden hat oder nicht. Da dieser es aber noch nicht wusste, musste er den Rektor aber leider enttäuschen und sagen, dass er es eben noch nicht wisse. Am Mittag kam dann das so lang (den ganzen Morgen) ersehnte Ergebnis. Hans hatte bestanden. Und das nicht einfach so, sondern als Zweiter. Der Rektor freute sich so, dass er ihm erlabte die letzen acht Tage des Schuljahres zuhause zu bleiben, und er die Schule nicht mehr besuchen müsse. Als er dann zuhause ankam, berichtete er es dann sofort seinem Vater, der ihm zwei Mark gab, um sein Versprechen einzuhalten, das er Hans gegeben hatte, bevor klar war, ob Hans bestanden hätte oder nicht. Er versprach ihm nämlich, dass er einen Wunsch frei habe. Hans wünschte sich einfach nur angeln gehen zu dürfen. Um das tun zu können, brauchte er aber auch eine „Angelrute“ an der er die Schnur befestigen konnte. Die zwei Mark benutzte Hans dann, um sich ein Messer zu kaufen, mit dem er sich seine „Angelrute“ dann schnitzte.

Anmerkung: Der Text ist schon länger geschrieben (in Word) aber ich konnte ihn noch nicht veröffentlichen, da mein Internet im Moment etwas spinnt. Es dauert ca. 10 min um die Startseite von Google aufzurufen. Ich bitte dies zu entschuldigen!