• Charakterisiere die Beziehung von Hans Giebenrath zu Hermann Heilner! Welche unterschiedlichen Stadien der Beziehung kann man erkennen?
  • Beschreibe Hans Giebenraths Entwicklung in Maulbronn als Prozess von Selbstfindung und Selbstentfremdung!
  • Funktion und Gestaltung der Ironie (z.B. III/53-54)
  • Charakterisiere die Beziehung von Hans Giebenrath zu Hermann Heilner! Welche unterschiedlichen Stadien der Beziehung kann man erkennen? 

    Im nun folgenden Teil meines Blogs, möchte ich die Leitfragen zu den Kapiteln 3 und 4 aufgreifen.

    Bei der ersten Leitfrage werde ich nun kurz die Beziehung Hans Giebenraths zu Hermann Heilner beschreiben. Diese Beziehung, soviel möchte ich vorweg nehmen, hat Höhen und Tiefen. Also, es lohnt sich weiter zu lesen. (Ich hoffe es gefällt ihnen wie ich die Frage beantwortet habe.) Das erste Zusammentreffen der Beiden war im Semester im Kloster zu Maulbronn. Die Beiden haben, mit noch ein paar Jungen, gemeinsam ein Zimmer. Erst nach ein paar Tagen aber entwickelt sich eine zunächst vorsichtige Freundschaft der beiden. Sie merken, dass sie sich eigentlich perfekt ergänzen. Im weiteren Verlauf der Kapitel hat die Freundschaft ihren Höhepunkt. Nach einer Rauferei zwischen Heilner und einem Zimmerkameraden rennt Heilner weg. Kurze Zeit später rennt Hans ihm hinterher, trifft ihn an einem stillen Platz im Kloster an, und versucht mit ihm zu reden. Nach kurzer Unterhaltung griff Heilner Hans am Genick und gab ihm einen Kuss auf den Mund. Das war der bedeutendste Punkt der Freundschaft zwischen den Beiden. Danach kann man von einer normalen, gefestigten Beziehung sprechen. Die beiden reden ganz normal miteinander und verstehen sich gut, bis Heilner in eine andere Schlägerei verwickelt ist, nach der er eine Strafe aufgetragen bekommt. In dieser Zeit ließ Hans ihn im Stich, woraufhin Heilner keinen Kontakt mehr zu Hans haben will, was man aber auch verstehen kann, da man von einem guten Freund eigentlich nicht im Stich gelassen werden will. Die beiden versöhnen sich aber nach einigen Wochen wieder und haben wieder eine normale Freundschaft.
    Beschreibe Hans Giebenraths Entwicklung in Maulbronn als Prozess von Selbstfindung und Selbstentfremdung!

    Im nun folgenden Teil beschreibe ich kurz, wie sich Hans Giebenrath im Seminar entwickelt hat. Als er zum Seminar gefahren ist, war Hans ein Junge, der sich u.a. von seinem Vater und vom Rektor seiner Schule dazu zwingen lässt, die ganze Zeit hart zu lernen. Auch im Seminar ist das noch kurz der Fall, doch als er seinen ersten Freund findet, fängt Hans sich an zu verändern. Er nimmt sich Hermann Heilner als eine Art Vorbild, da Heilner ein Jugendlicher ist, der sich versucht durch zu setzen will. Während der kurzen Freundschaft mit Hermann wird auch Hans immer mehr zu einem solchen Menschen. Hans wird immer mehr zu einem Menschen, der er eigentlich nicht ist. Er wird widerspenstiger und zu einem Wiedersacher, was aber eigentlich nicht zu seinem Charakter passt. Kurz bevor die Freundschaft zu Heilner ganz zerbricht, hat Hans die Phase in der er sich am meisten widersetzt. Als dann die Freundschaft zerbricht, schafft es Hans nicht mehr so zu sein, wie er es früher war - ein eifriger Schüler, dem nichts über seine Bücher ging. Er ist nun nicht mehr er selbst...

    Im Großen und Ganzen meint Hans zwar zu sich selbst gefunden zu haben, aber er wurde von Heilner so beeinflusst, dass Hans nicht so ist, wie er eigentlich sich hätte entwickeln müssen. Er hat sich mehr Selbstentfremdet, als dass er sich selbst gefunden hat.

    Funktion und Gestaltung der Ironie (z.B. III/53-54)

    Zur dritten Leitfrage kann ich leider keinen Text verfassen, da ich die Fragenstellung nicht verstehe. Wenn es vielleicht möglich ist, am Montagmorgen kurz darüber zu sprechen, und ich den Text dann noch verfassen könnte, wäre ich sehr froh.